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Vielleicht sollte ich mich erst einmal vorstellen: Mein Name ist Heinz Haldi. Geboren wurde ich am 15.05.1946 in Luzern. Nach den obligaten Schulausbildungen machte ich eine Kochlehre.

Nach diversen Weiterbildungen im In- und Ausland hatte ich im Jahre 1977 den Gasthof Ochsen in Littau übernommen.Während 28 Jahren haben meine Frau Rita und ich den traditionellen Betrieb geführt

Die " Baltischen Abende " sowie " Von Luzern nach Wladiwostock" mit kulinarischen Köstlichkeiten aus diesen Ländern, welche durch selbsgedrehte DVD' Filme bereichert wurden, haben bei unseren Gästen ein durchwegs positiives Echo hervorgerufen und wurden auch durch Artikel in der einheimischem Presse einem breiten Publikum bekannt gemacht..

Vor 6 Jahren hat unser Sohn Roland mit seiner Frau Irene, das gastliche Haus in Pacht als Nachfolge übermnommen. 

1992 hatten wir "Littauer" erstmals die Möglichkeit die ehemalige Sowjet-Republik Litauen zu besuchen. Daraufhin wollte ich mehr über die baltischen Staaten erfahren und organisierte sogar die "baltischen Wochen" um die kulinarische Kultur unseren Gästen näher zu bringen.

 Das Erlernen der russischen Sprache eröffnete mir viele Tore und Möglichkeiten die Menschen und Ihre Lebensgewohnheiten kennenzulernen.

 Durch jahrelange Reisen in die besagten Länder kam mir die Idee, diese Kultur und die unschätzbaren Eindrücke auch für andere Leute, fernab des Massentourismus, anzubieten.

Im Anhang finden Sie Reiseberichte und Bildgallerien der bereits durchgeführten Reiseveranstaltungen in den baltischen Staaten und Russland

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Bericht von Beat Krieger  ( beiUns)

Russischer Abend im Abendzirkel Littau Bildergalerie: 4 BilderSeppi Bühler (links), Präsident Abendzirkel Littau, unmittelbar vor dem Russland-Referat mit Heinz Haldi Littau: Gasthaus Ochsen

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Der Littauer Russlandkenner Heinz Haldi, Abendzirkelmitglied und langjähriger Wirt im Gasthaus Ochsen in Littau, verblüffte am dritten Sessionsabend am 17. Januar 2013 die über 80 Anwesenden mit seinen profunden Kenntnissen der russischen Sprache, der kyrillischen Schrift und den geschichtlichen Zusammenhängen über die ehemalige Sowjetunion. Zum Abschluss dieses Abends wurden die Abendzirkler mit lukullischen Genüssen der russischen Küche überrascht.
Heinz Haldi (67) umrahmte sein Referat unter dem Titel „Die Mutanten des Kreml“ mit zwei selbstgedrehten Filmen im DVD-Format. Im ersten Teil berichtete er von Machenschaften der Zaren und verglich diese zum Teil mit eindrücklichen Bildern aus der Stalin-Zeit. 
So berichtete Heinz Haldi ausführlich von der Entstehung des Weissmeer-Ostee-Kanals (Stalin-Kanal), bei dem die russische Gewaltherrschaft um 1930 viele Menschen zur Zwangsarbeit nach Südsibirien deportierte. Umrahmt wurden die historischen Bilder mit eigenen Aufnahmen von Heinz Haldi aus der Umgebung des Klosters Solovetski, bekannt als die Umgebung des früheren Archipel Gulag.
Heinz Haldi war in den letzten Jahren einige Male im Baltikum und in Russland unterwegs. Eindrücklich schilderte er von Begegnungen auf seinen weiten Reisen – über 10‘000 Kilometer in russischen Eisenbahnzügen – und bemerkte: „In diesen Reisen habe ich die russische Seele kennengelernt.“

Im zweiten Teil seines spannenden Referates zeichnete er ein kritisches Bild von den Machenschaften der heutigen russischen Oligarchen und auch der zwiespältigen Stellung von Präsident Putin.

Zum versöhnlichen Abschluss des Abends servierte die Ochsen-Küche eine original-russische Randensuppe mit typischen Fleisch- und Gemüse-Piroggen. 

Seit Jahren unterstützt Heinz Haldi eine Schule in Tschibit, einem Dorf im südsibirischen Altaii-Gebirge, das er auf seinen Reisen kennengelernt hat. Mit einer ansehnlichen freiwilligen Spende verdankten die anwesenden Abendzirkler Heinz Haldi sein Engagement in dieser rauen Gegend von Russland.


Abendzirkel  Littau Vize Präsident 2012 Josef Schärli (links) und Abendzirkel Littau Aktuar Ruedi Sonderegger schmunzeln beim geniessen der Randensuppe und den mit Fleisch und Gemüse gefüllten Piroggen.